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søndag 1. september 2013

Dzmitry og Nasta Dashkievich hadde bryllupsfest (foto)

På bryllypet kom det rundt 200 gjester. I tillegg til familie og venner, kom det representanter for den amerikanske ambassaden, jurnalister og politikere.
Gratulerer dere, Dzmitry og Nasta!
















Kilde :  http://euroradio.fm/na-vyaselle-dashkevichau-pryehali-dyplamaty-palityki-zhurnalisty-fota

Dzmitry Dashkievich: They pressured Sannikov like they did no one else


Dzmitry Dashkievich: They pressured Sannikov like they did no one elseAt a press-conference in Minsk Dzmitry Dashkievich claimed that the pressure on a former presidential candidate Andrei Sannikov was unprecedented at penitentiary facilities.
Former political prisoners Sannikov and Dashkievich were kept in the same cell for some time at a transfer point in Viciebsk, BelaPAN reports. “They took Sannikov in hand like they did no one else, apart from , probably, the kidnapped Zakharanka, Krasouski and Hanchar”, - Dashkievich emphasized today, after having been released from the prison number 1 in Hrodna. He did not share the details of the European Belarus civic campaign leader Andrei Sannikov’s time in prison.
“I saw a lot. But I do not think that I have the right to speak about that now”, - Dashkievich explained. According to him, it is not important whether a plea for pardon was signed or not, but how the person acts now.
Photo: bnp.by
Kilde :  http://charter97.org/en/news/2013/8/29/74742/

torsdag 29. august 2013

Konzern-Chef Baumgertner in Haft: Geisel im Kali-Krieg

Weißrusslands Regierungschef hat den Chef des Kali-Weltmarktführers Uralkali in eine Falle gelockt - jetzt sitzt der russische Top-Manager in einer Zelle des Geheimdienstes KGB. Der Grund ist ein Preiskampf, den der Uralkali-Chef angezettelt hat.
Uralkali-Chef Baumgertner im Dezember 2012: In der weißrussischen Falle Zur Großansicht
AP/ dpa
Uralkali-Chef Baumgertner im Dezember 2012: In der weißrussischen Falle
Der Weißrusse Michail Mjasnikowitsch, ein 63-Jähriger mit schlohweißem Haar, hat schon viele Posten gehabt. Er war Minister für kommunalen Wohnungsbau und Präsident der weißrussischen Akademie der Wissenschaften. Drei Jahre dient er Präsident Alexander Lukaschenko nun schon als Ministerpräsident und als gelegentlicher Blitzableiter für Fehlleistungen der Regierung. Als Lockvogel hat Mjasnikowitsch in all den Jahren nicht fungieren müssen, aber irgendwann ist ja immer das erste Mal.
Mjasnikowitsch war beteiligt, als weißrussische Behörden dem russischen Top-Manager Wladislaw Baumgertner in Minsk eine Falle stellten. Baumgertner ist Chef von Uralkali, dem weltweit größten Hersteller von Mineraldünger. Der Regierungschef hatte Baumgertner nach Minsk geladen. Das Gespräch war nach Angaben der Moskauer Tageszeitung "Kommersant" "weit davon entfernt, konstruktiv zu sein". Mjasnikowitsch machte dem Russen Vorhaltungen, sein Unternehmen ruiniere den Staatenbund zwischen Russland und Weißrussland.
Viel spricht dafür, dass das Treffen lediglich ein Vorwand war. Als es zu Ende war, nahmen Sicherheitskräfte den Manager am Flughafen Minsk zur Seite. Erst durchsuchten sie ihn nach Drogen, dann nahmen sie ihn in Haft. Seitdem sitzt Baumgertner in einer Zelle des weißrussischen Geheimdienstes KGB. Lukaschenkos Staatsfernsehen strahlte zur besten Sendezeit Aufnahmen von Baumgertner in Haft aus, ganz so, als sei Weißrusslands Staatssicherheit ein gefährlicher Spion ins Netz gegangen.
Aggressiverer Preiskrieg
Die Verhaftung ist der bisherige Höhepunkt einer Wirtschaftsfehde, die seit Wochen die Weltmärkte in Atem hält. Uralkali und der weißrussische Staatskonzern Belaruskali hatten lange Jahre Seite an Seite agiert. Seit 2005 bildeten die Unternehmen ein Kali-Kartell, verkauften ihre Produktion über eine gemeinsame Tochterfirma und setzten so höhere Preise durch. Auf beide Konzerne zusammen entfielen 2012 rund 42 Prozent der weltweiten Produktion von Mineraldünger. Das Kali-Geschäft ist einer der wichtigsten Devisenbringer für das chronisch klamme Weißrussland.
Vor einem Monat aber hatte Baumgertner überraschend einen Preiskrieg ausgerufen. Der Russe kündigte an, Uralkali werde seine Fördermenge dramatisch erhöhen. Für die Branche kommt das einer kleinen Revolution gleich: Das Kali-Geschäft wird weltweit dominiert von wenigen großen Konzernen, die bislang dazu neigten, sich gegenseitig nicht allzu scharfe Konkurrenz zu machen.
Als Baumgertner die Bombe platzen ließ, sorgte sie auch in Deutschland für Schäden. Innerhalb weniger Tage brach der Kurs des deutschen K+S-Konzerns um 40 Prozent ein. Weltweit verloren Kali-Produzenten 20 Milliarden Dollar Börsenwert.
Der Schwenk auf einen aggressiveren Kurs bei Uralkali ist eng verbunden mit dem Namen Suleiman Kerimow. Der Milliardär, dessen Vermögen Forbes zuletzt auf rund sieben Milliarden Euro taxierte, hat den Konzern 2010 gekauft. Kerimow ist weder dafür bekannt, geduldig, noch besonders zimperlich zu sein. Einer breiteren Öffentlichkeit war er als Sponsor des russischen Fußballclubs Anschi Machatschkala ein Begriff. Seit 2011 lockte er Stars wie Samuel Eto'o in den Nordkaukasus.
K+S Deutschland reagiert gelassen
Warum Uralkali den Preiskrieg angezettelt hat, ist nicht ganz klar. Analysten vermuten, entweder solle ein Konkurrent sturmreif geschossen werden, damit die Russen ihn übernehmen können. Womöglich dienen die Kampfpreise aber auch dazu, Neulinge von einem Einstieg in das lukrative Kali-Geschäft abzuschrecken. Der australisch-britische Rohstoffkonzern BHP Billiton will in Kanada neue Lagerstätten erschließen, die Chinesen in Laos. Experten schätzen, das Fördervolumen könnte bis 2015 im Vergleich zu 2010 um 40 Prozent steigen.
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K+S in Deutschland demonstriert Gelassenheit. Man schwitze nicht gleich bei jedem Sturm, sagte Vorstandschef Norbert Steiner zur "FAZ". Die Weißrussen aber reagieren mit deutlich erhöhtem Puls. Russland habe den Krieg erklärt, schreibt die Regierungszeitung "Sowetskij Belarus". Uralkali betreibe "zerstörerisches Dumping". "Ein einziger Mann trifft Entscheidungen in Bezug auf Belaruskali"
Minsk fürchtet nicht nur um die Gewinne von Belaruskali, mit denen die Regierung seit Jahren Haushaltslöcher stopft. Lukaschenko sucht auch seit Jahren nach einem ausländischen Käufer für den Konzern. Bislang hat Minsk bei den Verhandlungen mit potentiellen Investoren aus Russland oder Singapur stets Phantasiesummen aufgerufen. 2012 forderte Lukaschenko gar 32 Milliarden Dollar. Wenn Uralkali aber die Produktionsmenge erhöht, drückt das den Wert von Belaruskali.
Baumgertner habe Weißrussland Schaden in Höhe von rund hundert Millionen Dollar zugefügt, heißt es in der Anklage. Wird er verurteilt, drohen dem Manager drei bis zehn Jahre Haft. Dass die Staatsanwälte ohne den Segen von Weißrusslands Präsident agieren, gilt als ausgeschlossen. "In Weißrussland trifft ein einziger Mann alle Entscheidungen in Bezug auf Belaruskali, und das ist Lukaschenko", sagt ein Ex-Chef von Uralkali, Anatolij Lebedew. Die Moskauer Wirtschaftszeitung "Wedomosti" kommentiert treffend, Lukaschenko habe Baumgertner als "Geisel genommen im Kali-Krieg".

 Von Benjamin Bidder, Moskau

Kilde:  http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/konkurrent-von-k-s-uralkali-chef-baumgertner-in-haft-a-919016.html

onsdag 28. august 2013

Dzmitry Dashkevich released


 Political prisoner Dashkevich was released from Grodno prison at 6.30 am.Kilde:http://charter97.org/en/news/2013/8/28/74641/
Dzmitry Dashkevich released (first photo)

mandag 26. august 2013

Uralkali CEO Baumgertner detained in Minsk

Uralkali CEO Baumgertner detained in Minsk
The Investigation Committee of Belarus accuses Vladislav Baumgertner of abuse of power.
The accusations are related to his activity as the chairman of the supervisory board of the Belarusian Potash Company (BPC), a joint trader of Belaruskali and Uralkali. The Russian company recently refused to export potash through BPC.
Vladislav Baumgertner, Uralkali CEO, is accused of abuse of power. He has been taken into custody. Four employees of the Belarusian Potash Company have been put on the international wanted list, Interfax news agency reports.
“The Investigation Committee of Belarus is investigating criminal cases initiated by the Prosecutor General's Office under part 3 of article 424 (Abuse of power) against executive officers of the Belarusian Potash Company: supervisory board chairman Vladislav Baumgertner, supervisory board member Oleg Petrov, first deputy general director Konstantin Solodovnikov, financial affairs deputy general director Igor Yevstratov, head of the freight department Dmitry Samoylov and others,” the Investigation Committee says.
The criminal cases were initiated in connection with the information about “abuse of power inflicting gross harm to the state and public interests of Belarus and causing large-scale losses to Belaruskali and BPC,” the Investigation Committee reports.
“On the base of the available evidence and other facts the Investigation Committee has issued orders to present charges against the above-mentioned persons. BPC Supervisory Board chairman Baumgertner has been detained and taken into custody,” the Investigation Committee informs. “Petrov, Solodovnikov, Yevstratov, Samoylov have been put on the international wanted list, also on Interpol's wanted list.”
Photo: vedomosti.ru
Kilde :  http://charter97.org/en/news/2013/8/26/74551/

lørdag 24. august 2013

Den uavhengige Republikken Hviterussland



25.august er en viktig dato i den Hviterusslands nyere historie. Fra 24 til 25. august 1991 ble det samlet et ekstraordinært møte av Hviterusslands Parlament.  Senere ble det kalt "uavhengighets møte." Det var under dette møtet det ble vedtatt en rekke viktige beslutninger for landet, som bekreftet og styrket den unge Hviterussiske Republikk uavhengighet.

Dannelsen av den uavhengige Republikken Hviterussland skjedde gradvis. Denne prosessen er forbundet med et antall datoer. Til tross for at Sovjetunionen ble likvidert bare 8. desember 1991, ble suvereniteten til Hviterussland deklarert den 27. juli 1990, mens 25. august 1991 fikk den en status som konstitusjonell lov. I den deklarasjonen av Hviterusslands Republikk Suverenitet ble det også erklært politisk, økonomisk og juridisk uavhengighet fra Sovjetunionen og den gamle sovjetiske loven. Samtidig ble det erklært at all eiendom og produksjon på territoriet til Hviterussland fra nå av tilhører Den Hviterussisk Republikk og det hviterussiske folket.  

Lenge Leve Belarus!
Жыве Беларусь!

fredag 16. august 2013

Valiantsina Alinevich: Students flee Belarus


Valiantsina Alinevich: Students flee BelarusThe authorities more need loyalty of academic staff and students than their professional skills and brains.
Valiantsina Alinevich, an associate professor, PhD in Economics, spoke to charter97.org about the low international ranking of Belarusian universities.
“It's not a surprise for me and for academic staff in universities. All of us see that the level of education has fallen in the country during the last decade. The key reason is not the level of professionalism of teachers, but the conditions in all sectors, including higher education. Not initiatives, but only mediocre is welcomed. There's a tendency to welcome political loyalty of academic staff and students rather than professional skills. It leads to downgrading professional knowledge. Parents pay their last money and send children to universities, but they don't receive much there. The fact that Belarus is the only country that hasn't joined the Bologna Process is a link in the same chain,” the economist thinks.
She adds that many students flee Belarus to Russia, Poland, the Czech Republic and so on.
“Belarusian higher education is not recognised in other countries. Is there sense to pay for what you can receive in another country at a lower price but with higher quality? I had worked in the times when Viktar Hanchar and Stanislau Bahdankevich had worked at universities. They are famous and outstanding people. Students were more active. They are scared now. It is not only corrosion of economy and educational system, but corrosion of the entire life. I think it's a crime when the state's policy doesn't support people's aspirations to the better,” Valiantsina Alinevich said.
Belarusian universities were not included in the ARWU top 500, the most influential global ranking of universities.

Kilde :  http://charter97.org/en/news/2013/8/16/74050/